Stefan Hannemann über den Verkauf seines Familienbetriebes via Management Buy-In (MBI)

Shownotes

In dieser Folge von „Chefsessel frei“ spricht Til Roquette mit Stefan Hannemann, ehemaligem Geschäftsführer der Hannemann Bauunternehmen GmbH, über den Verkauf seines eigenen Unternehmens.

Stefan Hannemann führte das Hamburger Handwerksunternehmen über 33 Jahre in zweiter Generation. Da seine Kinder die Nachfolge nicht übernehmen wollten, stellte sich für ihn irgendwann die entscheidende Frage: weiterführen bis zum Ende – oder rechtzeitig eine externe Nachfolgelösung finden.

Im Gespräch berichtet er offen, warum er sich für den Verkauf entschieden hat, welche Rolle die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern spielte und warum ihm wichtig war, auch nach dem Verkauf weiter im Unternehmen tätig zu bleiben. Besonders deutlich wird: Für Hannemann ging es nicht nur um den Verkaufserlös, sondern um eine saubere Übergabe, Sicherheit für die Mitarbeiter und einen Käufer, der das Unternehmen weiterentwickelt.

Ein zentrales Thema der Folge ist die emotionale Seite des Unternehmensverkaufs: die Unterschrift beim Notar, der Moment, in dem man nicht mehr alleiniger Entscheider ist, und die Herausforderung, das eigene Lebenswerk in neue Hände zu geben. Hannemann beschreibt außerdem, warum Mitarbeiter erst nach dem Notartermin informiert wurden und weshalb Vertraulichkeit im Verkaufsprozess entscheidend ist.

Im Fokus dieser Episode:

Warum Stefan Hannemann sein Unternehmen verkauft hat Weshalb die Kinder die Nachfolge nicht übernommen haben Wie ein Unternehmensverkauf im Handwerk abläuft Warum Mitarbeiterverantwortung ein zentrales Motiv war Welche Rolle Vertraulichkeit im Verkaufsprozess spielt Warum der Käufer zur Unternehmenskultur passen muss Wie Hannemann den Notartermin emotional erlebt hat Warum er nach dem Verkauf weiter Geschäftsführer bleibt Weshalb Unternehmer den Verkauf rechtzeitig angehen sollten Warum professionelle Begleitung im Verkaufsprozess entscheidend sein kann

Eine Folge für Unternehmer im Mittelstand und Handwerk, die über Nachfolge, Verkauf oder externe Übergabe nachdenken.

Transkript anzeigen

00:00:00: Der heutige Gast ist Stefan

00:00:02: Hannemann, Unternehmer in zweiter Generation und über dreißig Jahre verantwortlich für ein erfolgreiches Bauunternehmen.

00:00:10: Als ich das unter den Übernommen habe oder ich mich ins Schienade von meinem Vater zu übernehmen, war ich zwölf.

00:00:17: Und als mein Vater gesagt, nicht übernehme allein Geschäft später, ich mache mal weiter.

00:00:21: Schon früh

00:00:22: war klar er würde das Lebenswerk

00:00:24: seines Vaters weiter

00:00:25: führen.

00:00:26: Doch Jahrzehnte später stand er selbst vor einer der schwierigsten

00:00:29: Entscheidungen

00:00:30: seines Lebens.

00:00:54: Willkommen beim M&A Expert Podcast.

00:00:56: Wir vereinen

00:00:57: die Kompetenz von über zwanzig

00:00:59: spezialisierten Partnern, ein umgesetztes

00:01:01: Transaktionsvolumen in neunstelliger

00:01:03: Höhe und die Marktiefe

00:01:05: aus über zweihundert erfolgreichen Transaktionen sowie zahlreichen aktiven Mandaten.

00:01:12: Wir machen Erfolg messbar und steuern den Mittelstand

00:01:15: sicher

00:01:15: zum perfekten

00:01:16: Exit professionell, diskret und ergebnisorientiert.

00:01:23: Ja, herzlich willkommen in unserem Podcast.

00:01:26: Chefsessel frei.

00:01:27: Mein Name ist Tilvo Kett.

00:01:30: ich bin Partner bei M&A Expert und auf unserem Chefsessel heute sitzt jemand der bis vor kurzem in seinem eigenes Chefssessel gesessen ist Stefan Hahnemann.

00:01:39: Herzlich Willkommen Herr Hahnemmann.

00:01:41: Vielen Dank für die Einladung!

00:01:42: Vielleicht mögen Sie sich mal kurz das Vorstellen?

00:01:44: Gerne.

00:01:45: Mein Namen ist Stefan Hannemann jetzt zu sechzig Jahre alt seit den Monten zwanzig Jahren.

00:01:50: Ludwig Veyre erradet zwei Kinder und das Unternehmen habe ich in der zweiten Generation geführt.

00:01:57: Und mein Vater hat sich selbstständig gemacht, ich hab das nach dreißig Jahren übernommen, habe es selber als Dreiland, da ist ich ja altenverantwortlich geführt und nun habe ich übergeben.

00:02:07: Erzählen Sie doch mal kurz was macht denn die Hannemann-Bauunternehmen GmbH?

00:02:12: Wir sind eine Bau Sanierung tätig nur im Bestandsanierung, Revitalisierung machen kein Neubau.

00:02:19: Und angefangen von der Kellersanierung Über Fassadensanierung, Balkonsanierung.

00:02:25: Wohnungsumwauten, Ausbauten und Ribberatumarbeiten.

00:02:29: Regional sind Sie in der Stadt Hamburg?

00:02:32: Ja.

00:02:32: In Hamburg, Hamburg-Nien-Dorf.

00:02:36: Und bedienen auch nur den Speckhürtel von Hamburg selbst.

00:02:40: Und überwiegend Privatkunden?

00:02:43: Ja, Hauserweitung auch.

00:02:45: Genau.

00:02:47: Gut!

00:02:49: Wie sah denn Ihr Alltag als Unternehmer vor dem Verkaufsprozess aus?

00:02:54: Sie haben ja ein bisschen eine ungewöhnliche Rolle, wenn ich das so formulieren darf.

00:02:59: Als Handwerker-Unternehmer.

00:03:02: Ein klassisches Handwerksunternehmen war meine Rolle.

00:03:04: Also habe ich nur um den kaufwändischen Teil gekümmert und Markatinvertrieb und die ganzen administrativen Dinge unternehmen und habe meinen Bauleiter, Assistenten.

00:03:19: Und natürlich die Gewerbigung gesehen, die arbeitende Ausschau.

00:03:22: Aber Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit, wenn ich das richtig erinnere, war ja, dass Sie sehr vertriebslastig sind, sehr konzentriert auf den Vertrieb und dort auch sehr erfolgreich unterwegs.

00:03:33: Das hab' ich schon mal gerne gemacht.

00:03:35: Früher war ich mir der geborene Schlägersohn, als ich dann da heißig war, da waren die Kunden so mit der Fünfzig.

00:03:40: Und das hat sich nachher umgewechselt... Als ich dann älter wurde, kam die Kunde noch jünger.

00:03:49: Und irgendwann kam bei Ihnen der Gedanke hoch ihr Unternehmen in neue Hände zu übergeben?

00:03:56: Wann war das und warum haben Sie da nachgedacht?

00:04:01: Ich habe mich in China mit meinem Vater übernimmt.

00:04:06: Da war ich zwölf.

00:04:07: Ich habe meinen Vater gesagt, ich übernehme dein Geschäft später.

00:04:11: Wir sind viele Jungs, ich bin der Älteste.

00:04:14: Und da war das dann klar geregelt.

00:04:16: Mein Vater war froh, dass er schon so früh eine Nachfolgerregelung hinter sich hatte und bei uns hat es nicht so geklappt.

00:04:24: Unsere Kinder wollten was nicht übernehmen oder übernehmen etwas Maste aber bis ich dann in den Siebzig bin und schließt auch mal die Tür ab und veräußerte dann das ganze Inventar.

00:04:35: Dann haben wir gesagt, nee, das ist auch schlecht.

00:04:38: Ich war den Mitarbeitern zur sozialen Verantwortung.

00:04:41: Wir sagten, nee dann verkaufe ich das Unternehmen dann.

00:04:43: Neben die Kinder gesagt haben wir wollen das nicht.

00:04:48: und da habe ich dann nochmal den Verkaufsprozess mal so überlegt.

00:04:52: Ich habe auch überlegt bekommen, ob was für die Firma ist.

00:04:54: Die hat den genießenen Wert auch außer das Anlagevermögen.

00:04:58: Und dann bin ich mal durch einen Dialogpost darauf aufmerksam geworden.

00:05:03: Das war eine Firma nachvoll Kontur.de oder so.

00:05:06: Und da konnte man das dann eingeben im Internet und den Preis einmitteln.

00:05:11: Da habe ich es eingegeben, und dann kam der hohe Betrachter raus und mein Steuerberater anrufen und gesagt, kann das hinkommen?

00:05:19: Ja doch!

00:05:21: Das passt gerade in die Zeit.

00:05:24: Und dann haben wir gesagt okay, dann gehen wir jetzt mal an das Thema.

00:05:27: Und das war mit ... Mit siebenundfünfzig habe ich angefangen darüber nachzudenken.

00:05:33: Mein Vater hat mit siebenundfünfzig übergeben.

00:05:34: Da habe ich das übernommen und er sagte, okay, dann kann es mal langsam angehen.

00:05:40: Heute wollen wir eigentlich sofort aufhören.

00:05:41: Dann haben wir gesagt, wenn die Optionen sich noch weiterarbeiten können aber nicht dass ich dann komme und den Augen geschlossen auf dem Tisch lege, dann sage ich so bitte schön in der Büro-Schlüssel ran.

00:05:50: jetzt bin ich heraus, da ist nichts.

00:05:52: Und dann habe ich halt geguckt und hatte erst über meinen Steuerberater.

00:05:58: Der hatte dann so ein zwei Kontakte.

00:06:01: Das hat dann aber auch nicht so wichtig geklappt, weil er nötig seinem Kerngeschäft die Steuerberatung hatte und nicht Unternehmensverkäufe.

00:06:09: Und da war es ein bisschen schleppend, aber mich denkt ja auch nichts.

00:06:15: Das Unternehmen war erfolgreich oder ist immer noch erfolgreich.

00:06:18: Wir sind arbeitig weiter.

00:06:20: Irgendwann öffnet sich die Tür und dann wandelt mich die an.

00:06:25: So haben wir uns dann auch kennengelernt irgendwann.

00:06:28: Auch durch die Diaductost.

00:06:32: Wir sind kennengelernt und haben einen guten Eindruck gemacht.

00:06:36: Dann haben wir den Prozess begonnen.

00:06:38: Warum

00:06:38: haben Sie sich für uns entschieden,

00:06:41: dass sie sich gut verkauft haben?

00:06:43: Was waren die Kriterien, die Sie angelegt haben?

00:06:47: Wem vertraue ich denn den Verkauf meines Unternehmens an?

00:06:52: Ich hatte zwei andere, die mir viel versprochen.

00:06:55: Das war nur heiße Luft!

00:06:58: Und ich hatte ja nichts zu verlieren.

00:07:00: Wie war das?

00:07:01: Auch die Sympathie war da auch und der Vertrauen, wie gesagt okay dann probieren wir das auch mal.

00:07:07: Das

00:07:07: freut mich natürlich!

00:07:09: Mit welchen Erwartungen, welchen Zielen sind Sie denn in diesem Verkaufsprozess gestartet?

00:07:16: In erster Linie durch den Verkufsalös.

00:07:19: Als zweites ist dann die Sicherheit für die Mitarbeiter, dass wir einen Nachfolger finden der auch das Unternehmen fortführen möchte.

00:07:28: Nicht unbedingt, dass der Name Handelmann jetzt weiter Bestand hat dann.

00:07:32: Aber für die Mitarbeiter, die sich natürlich auch Gedanken gemacht haben und ein Chef, der wird einen langsam älter, der geht auf die Sechzig zu was hat er vor?

00:07:43: Lässt er das aufslaufen fährt er die Firma in den Wand oder was haben wir mal dran?

00:07:48: Und ja als wir uns kennen und sie losliegen war ich auch schnell überrascht Wie viele Interessenten Sie da aufgetan haben?

00:07:58: Da haben sie Plakat-Werbung gemacht, jetzt als Zettelverteig.

00:08:03: Man wusste gar nicht wo sie ...

00:08:04: Haben Sie dieses Schild vor Ihrem Gebäude nicht gesehen und dann eben zu verkaufen?

00:08:08: Kotarschiff war ja schon

00:08:12: gebraucht.

00:08:12: Aber bevor wir gestartet sind, hatten Sie irgendwelche Hormen oder Bedenken?

00:08:20: wie dieser Prozess ablaufen könnte, was schiefgehen könnte.

00:08:24: Ob das klappen könnte?

00:08:25: Was waren denn so Ihre Bedanke?

00:08:27: Ich hab sie als Optimisten kennengelernt.

00:08:29: Aber ich habe nur ein positives Meinzelter.

00:08:31: Da haben wir da überhaupt gar keine Gedanken, die man dann schiefhaben könnte.

00:08:35: Wenn's nicht klappt mache ich weiter.

00:08:39: Cool!

00:08:39: Wie haben Sie den Verkaufsprozess insgesamt erlebt?

00:08:45: von der Vorbereitung an sich erinnern?

00:08:47: Wir haben am Anfang zusammengesessen und Ein Fragenkatalog abgearbeitet, um daraus dann die Verkaufsunterlagen auch zu erstellen.

00:08:57: Über die Suche nach Kaufinteressenten bis am Schluss zum Notartermin.

00:09:03: Wie haben Sie das erlebt?

00:09:06: Ich war überrascht über die Anzahl der Delerver und dass sie alle so gut qualifiziert haben.

00:09:13: Es waren sich nicht einer dabei, wo ich gesagt habe, gerade das Willen!

00:09:18: Das war gar nicht da.

00:09:20: Von daher matchte das schon bei vielen, wo auch die Sympathien irgendwie da waren und es waren natürlich ein zwei dabei von der Zielsetzung.

00:09:33: Das passte mir nicht so richtig.

00:09:36: Der eine, der mich da austauschen wollte, wenn er gesagt hat, okay, ich habe nochmal noch drei Monate, dann brauche ich sie nicht mehr.

00:09:43: Ich brauche nur die Mitarbeiter des Naurau Das haben sie auch gewusst.

00:09:50: Es

00:09:51: war ein Vorgespräch so nicht deutlich geworden, ja genau.

00:09:56: Ja das heißt Anzahl und Qualität der vorgestellten Kaufinteressenten war für Sie jetzt zunächst einmal eine positive Überraschung.

00:10:05: abgesehen davon Wie gut fühlten Sie sich denn durch mich beraten, begleitet sie auch unterstützt?

00:10:13: Zum Beispiel bei Fragen zur Bewertung.

00:10:15: Bei der Käuferansprache, bei der Vertragsgestaltung, beim Management der Deutiligens... wie haben Sie das empfunden?

00:10:26: Das ist nicht meine Kernkompetenz, die Deutilschen zu machen.

00:10:30: Das Ganze drum herum.

00:10:32: Von da habe ich mich voll auf sie verlassen auf und es macht immer einen guten Eindruck.

00:10:37: viele Begrifflichkeiten, die sind mir nicht so bekannt und handwerkt werden oder mit meiner Mitgemäßigkeit.

00:10:42: Aber ansonsten mal habe ich voll vertraut haben.

00:10:45: Das war auch immer ein ordentlicher Eindruck.

00:10:47: Wunderbar!

00:10:48: Gab es denn mal Momente wo es nach Ihrer Einschätzung ohne eine Begleitung sehr schwierig geworden wäre?

00:10:56: Wir hatten ja doch die eine oder andere Herausforderung gemeinsam.

00:11:03: Wir hatten zum einen Kaufmännische Unterlagen, also Jahresabschlüsse aus der die Wertschöpfung ihres Unternehmens nicht vollständig hervorging.

00:11:19: Das war ja auch eines der Herausforderungen wir hatten.

00:11:22: Wir hatten einmal einen Kaufinteressenten, der eine due diligence durchgeführt hat und dann anschließend Insolvenz anzuwälden ist uns quasi von der Schippe besprungen.

00:11:32: Und wir hatten jetzt auch bei dem letztlich hier Käufer geworden ist, das Problem, dass für die Finanzierung die Banken eine Unternehmensbewertung verlangt hatte.

00:11:44: Und zwar von der Handwerkskammer und die Handwerksammer arbeiten ja mit dieser AWH-Bewertungsmethode,

00:11:52: die

00:11:53: Handwerkunternehmen eigentlich systematisch runter bewerten.

00:11:56: Das sind ja alles Punkte aus unserer gemeinsamen Sicht auch in Herausforderungen war.

00:12:03: Wie haben Sie das denn empfunden damals?

00:12:05: Wir haben eine gute Wünsche hinbekommen.

00:12:07: Von der Ero-Bahnschaft hatte ich so ein Sonics, der Antwerkskammer.

00:12:11: Das ist alles wie die Soka man bezahlt nur dafür und hat keinen Input an.

00:12:17: Die bringt mir gar nicht die Antwerkskammer.

00:12:19: Was waren denn die emotionalsten Momente in diesem Verkaufsprozess für Sie?

00:12:23: Eine

00:12:24: Herdwunterschrift!

00:12:26: Okay,

00:12:27: kann ich mich noch daran erinnern?

00:12:28: Ja also bis dahin... Und auch danach, dass man dann nicht mehr der Chef ist.

00:12:33: Das ist ein anderer Entscheid.

00:12:35: und da

00:12:36: wo so ein Schritt gewesen.

00:12:39: Wie zufrieden sind Sie rückblickend mit dem Ergebnis?

00:12:42: Mit den Käufern?

00:12:44: Im Verkäufer bin ich sehr zufriedene.

00:12:46: Ich war sehr strukturiert an diese Sache, auch eher in den tauffännischen Backgrounds als wenn es ein Anpacksmeister gewesen wäre, dann wäre ich deutlich... mehr Unternehmen noch drin und hätte mehr den Kaufengeschmack machen müssen.

00:13:00: Auch dann, um denen erst aneinander einzubinden und das anzuleiten, damit er anders auch die Kenntnisse gewinnt.

00:13:08: Und das ist natürlich mit dem Käufer jetzt nicht der Fall.

00:13:11: Da ist man da staunstüber überlegen auch von seiner Ausbildung und seiner beruflichen Laufbahn in den letzten zwölf Jahren in der Unternehmensberatung.

00:13:22: herrlich eher von dem.

00:13:23: Vielleicht sollten wir unseren Zuhörern auch kurz erzählen.

00:13:27: Das handelt sich um einen sogenannten Nachfolge-Unternehmen oder auch manischembarer Inkandidaten, also jemand der sich dafür entschieden hat, sich ein Unternehmen zu kaufen.

00:13:38: Er kommt aus Unternehmensbewartung und hat einen betriebenschaftlichen Background.

00:13:44: Also ist jetzt nicht so.

00:13:45: der typische Handwerksnachfolger Fanden diese Lösungen eigentlich sehr ansprechend, wenn ich das richtig in Erinnerung

00:13:56: habe.

00:13:58: Wie ging es denn jetzt für Sie persönlich nach dem Verkauf weiter?

00:14:02: Wie gestaltet sich ihr Leben und was hat sich verändert?

00:14:05: Gar nichts!

00:14:05: Also die Verantwortung hat sich geändert, dass ich nicht mehr für die Kritiklinien verantwortlich bin, wenn wir an die Liquiditäts-Kennze kommen aber es belastet mich trotzdem.

00:14:17: Das ist ja durch den Frühjahr die umsatzschwache Jahreszeit gerade mit dem Winter.

00:14:23: Wir

00:14:25: haben natürlich wenig Umsatz gehabt, geringe Auslastung auch und das merkt man deutlich in der Liquidität.

00:14:34: Und ich finde es doch trotzdem in dem Schlaf.

00:14:36: Ich bin nicht so abscheidend und sagen, ich bin ein Feind.

00:14:41: Das ist nicht mal mein Problem.

00:14:44: Also das lässt sich nicht los ma und ich.

00:14:47: Man muss vielleicht auch noch mal unseren Zuhörern erläutern, dass sie es ist geplant glaube ich also für die nächsten drei weiteren Jahre den Käufer unterstützen werden Und zunächst einmal full-time und auch in angestellten Basis, zu einem späteren Zeitpunkt dann als Berater.

00:15:11: Oder habe ich das rechtlich in einer Erinnerung?

00:15:13: Der Plan war, dass sich ein halbes Jahr Geschäftsführer bleibt... ...und danach noch zweieinhalb Jahre bis Ende achtundzwanzig im Vertrieb haben.

00:15:23: Nicht um den Vertriebhörmere oder als Berator für das Unternehmen.

00:15:27: Genau!

00:15:27: Aber mit dem festen Vertrag der nicht kündbar ist, sodass ich einfach die Sicherheit noch habe.

00:15:34: Und danach dann Open-End.

00:15:38: aber das würde man viel versprochen.

00:15:39: Wer weiß wie das an drei Jahren ausschaut, ob er dann gegenseitig froh ist dass er den getrennten Weg gehen kann.

00:15:46: Aber wenn man das im beidseiten allen Vernehmen regeln würde, könnte man auch früher raus.

00:15:51: Aber ich erzähle immer, daß ich noch neun Jahre dabei bleibe war mein Bauleiter der Herr Paul.

00:15:57: Der geht erst in neun Jahren an Rente.

00:15:59: Ich hab mir versprochen, ich betalte sie bis zur Rente.

00:16:02: Das erzähl ich auch allen.

00:16:04: Der Käufer lacht da immer.

00:16:07: Aber ich find's auch ganz gut.

00:16:11: Die Sympathien sind wirklich da und wir schätzen uns sehr ... Mal gucken wie lange noch.

00:16:18: Ich bin hochmotiviert weiter.

00:16:21: Und können sich auf das konzentrieren, was Sie in aller Liebsten tun?

00:16:25: Auch das kaufelische mache ich auch gerne.

00:16:28: Dann weil wir die Verantwortung haben, gebraucht werden und nicht auf dem Abstellte leisten und wie noch über den Vertrieb machen.

00:16:36: Aber wir haben es jetzt schon gewandelt.

00:16:38: also ich bin die nächsten drei Jahre Geschäftsführer.

00:16:41: Ach ja!

00:16:41: Da

00:16:41: haben wir schon geändert, da hat er mich darum gebildet oder gefragt ob ich bereit wäre.

00:16:47: Von daher läuft es für diese Beratertätigkeit in dem Sinne jetzt nicht.

00:16:53: Schabt's mich über die Blutzeit.

00:16:54: Das ist ja ein Abrufvertrauensbeweis, ne?

00:16:56: Genau.

00:16:58: Sehr schön!

00:17:00: Wenn Sie jetzt auf den gesamten Protest zurückblicken... Was glauben sie war eigentlich der Wichser-Folks-Faktor beim Verkauf eines Unternehmens?

00:17:09: Dass wir den angepalten Verkoffserlös realisieren konnten, dass ich im Unternehmen weiter tätig bin.

00:17:18: Das waren die beiden Punkte, Verkaufslösung und weitere Mitarbeit.

00:17:23: Und jetzt rückblickend was bedeutet für Sie das Lebenswerk ihres Vaters und Ihres Lebenswerks in guter Hände übergeben zu haben?

00:17:33: Ja.

00:17:34: Wunderbar!

00:17:37: Was würden sie den anderen Unternehmen raten, die über ein Unternehmensverkauf nachdenken?

00:17:43: Sich einen Experten hinzuziehen Also nicht alleine probieren, weil er es von dem ausgeliefert.

00:17:48: Wie bei einem Mobilienverkauf, wenn man das privat annunziert, heißt immer die Quartage spade ich mir noch und Verkauf ist dann intensiv der Quartag für den Käufer.

00:17:59: Das geht schief.

00:18:01: Was erleben wir im mobilen Markt auch im Geschäft?

00:18:05: Der eine Frau, die das macht, genau das genaues Gleiche.

00:18:09: Und was würden Sie aus heutiger Sicht vielleicht anders machen?

00:18:14: Ich würde's genauso machen.

00:18:16: Ich will mir einen Partner des Vertrauens suchen und das mit dem dann wieder verlassen

00:18:23: hat.

00:18:23: Herr Mann, Sie hatten ja gesagt, Ihnen war es sehr wichtig – und das haben Sie mir auch von Anfang an in der Prozesse sehr deutlich gemacht -, dass Ihre Mitarbeiter letztlich in gute Hände kommen.

00:18:34: Dessen unbeachtet hatte ich Ihnen hier angeraten ... ihre Mitarbeiter über den Verkaufsprozess nicht so informieren.

00:18:43: In einem idealen Prozess werden die Mitarbeiter erst nach dem Votatermin informiert, das haben wir hier auch tatsächlich umsetzen können.

00:18:52: Wie haben Sie sich denn dabei zunächst einmal gefühlt dass wir diesen Prozess quasi in Geheimen durchführen mussten?

00:19:01: Das war für mich besonders wichtig, das habe ich ja auch in der Vorzeit gemacht Mitarbeit, dass sich die Treffen waren immer nach Feierabend.

00:19:13: Wie eine Verschwiegenheit auch.

00:19:14: Dass kein Mitarbeiter das mitbekommt auch.

00:19:17: Und da war immer dann erst wenn als letztes Gegenweis unser Bauleiter und der mit seinem Dodge vom Hof flog Dann durften Sie kommen oder die Interessenten dann kommen.

00:19:30: Und dann haben wir das.

00:19:30: dann das Treffen im Büro, wo ich ihnen auch das Unternehmen gezeigt habe.

00:19:34: Aber es war immer oder dem Deckmantel der Verschieblichkeit weil ich wollte keine Unruhe haben unter der Belegschaft dass sie sich jetzt geht tanken machen und sagen oh jetzt wird verkauft.

00:19:46: Jetzt suchen wir doch lieber schnell einen anderen Arbeitgeber.

00:19:48: dann und diese Sorge konnte ich dann dann auch nach dem Mal verkaufen.

00:19:53: Ich hab sie mittlerweile in der ersten Nacht.

00:19:56: Den Notarthennungen habe ich zuerst den Bauleiter erklärt, weil das ist die Schlüsselschieber.

00:20:01: Da war es ganz wichtig gewesen und da habe ich dem erst mal die Sorge genommen.

00:20:07: dann habe ich die Assistentinnen genommen auch und dann zum Schluss nachher den Mitarbeiter.

00:20:12: Das war für mich wichtig dass sie einfach sicher waren Es geht weiter Ich bleibe weiter an Bord auch, ich bin weiter deren Ansprechpartner.

00:20:21: Und dann regnen wir das gemeinsam.

00:20:24: Ich kann mich tatsächlich noch in die eine oder andere SMS erinnern, die ich bekommen habe auf dem Weg zum Irren.

00:20:30: Die Luft ist noch nicht rein.

00:20:31: Genau.

00:20:32: Da

00:20:33: wusste ich schon, ah der Deutsch steht wohl noch auf dem Parkplatz.

00:20:36: da warten wir jetzt nochmal.

00:20:39: Wir haben den Mitarbeiter letztlich darauf reagiert Als sie Ihnen das dann mitgeteilt haben, dass Sie vorher nicht einbezogen gewesen sind.

00:20:48: Hat man Ihnen das übel genommen?

00:20:50: Nein.

00:20:51: Die fanden es auch eher besser.

00:20:53: und aber sehen wir schon jetzt, wie äußert das ist, wenn wir schon irgendwie gerechnet haben, ob irgendwann mal was passieren würde.

00:21:00: Aber die Anzeichen waren noch nicht so... Erst bei der Judulitens.

00:21:04: Da ist dann unsere Sekretärin und die Assistentin ein bisschen aufmerksam geworden, weil ich vor allem so viel Unterwagen raus suchen musste.

00:21:11: Und das habe ich aber immer dann gesagt, wir haben eine Betriebsprüfung und die brauchen jetzt noch die alten Unterlagen auch und so.

00:21:18: Und vieles habe ich dann auch abends gemacht oder am Wochenende oder von zu Hause.

00:21:22: So dass sie das gar nicht ... Aber ein bisschen Unruhe war doch da so vier Wochen vor den Notatemien.

00:21:29: Da hat man mir die Unruh auch angemerkt so ein bisschen Aber das konnte ich ganz gut vertuschen oder nicht so zeigen.

00:21:37: Er war von der Zurückhaltung als Hansaart, wäre es auch leicht und aber die Sorge konnten wir einnehmen.

00:21:44: Aber im Großen und Ganzen haben die keine Nunte geruchern?

00:21:46: Nein.

00:21:47: Das war Zieh das Ganze.

00:21:51: Ja genau.

00:22:03: der Unterstift, wo man weiß, jetzt gibt es kein Zurückbär oder so.

00:22:08: Wie fühlt sich das an?

00:22:09: Und dann vielleicht auch was in das Erste, was wir dann haben, ob das für mich interessiert, wenn wir uns ja nun von Ihnen verauftachten?

00:22:15: Ja!

00:22:18: Wie fühlte sich das eigentlich an Sein Lebenswerk und in diesem Fall ja auch noch das Ihres Vaters in andere Hände zu geben... Dann sitzt man beim Notar, man unterschreibt diesen Notarvertrag nach einer ewig langen Vorlesezeremonie.

00:22:37: Man bekommt sogar vom Notar noch ein bisschen Champagner und gibt dann nach Hause oder am nächsten Tag wieder ins Büro.

00:22:46: Wie fühlt sich das an?

00:22:47: Ja es

00:22:47: ist schon komisch!

00:22:49: Ich habe es ja gemerkt als ich das Unternehmen von der Fahrt in Bern hatte.

00:22:54: Das war auch eine große Feier, mit Kunden und Verwaltungen.

00:23:02: Da war das für meinen Vater.

00:23:04: Er hat am Anfang noch die Buchhaltung gemacht, ein halbes Jahr.

00:23:07: Dann habe ich gesagt, ich mache das auch.

00:23:10: Und dann hat er stellgemerkt, dass er nicht mehr notwendig war.

00:23:14: Dass seine Expertise nicht mehr gefragt wurde.

00:23:17: Und damit hat er sich schwer getan auch.

00:23:19: Er hatte immer, wenn die in den Urlaub geflogen sind und zurück kamen, hat er gesagt, Jungen hast du gut zu tun?

00:23:24: Hier stehen die Bankkonten!

00:23:26: Da hat er dann mit viel mitgefiefert auch und so was.

00:23:28: Und da stand er natürlich auch noch für die Kreditlinien ein, dann war das ja immer so.

00:23:33: seine Sorge, Jung hast du nur zu tun auch.

00:23:38: Bei mir war es jetzt natürlich auch gut, dass habe ich auf der einen Seite angemessenen Taufpreis bekommen dafür.

00:23:46: Es ist auch meine Rente dann.

00:23:47: Daher bin ich da die eine Sorge los, aber auf der anderen Seite ist es für mich natürlich auch, dass jetzt der Koffer entscheidet.

00:23:56: Wir wechseln von Apple beim Kalender zu Outlook.

00:24:01: Das hat ja doch funktioniert.

00:24:03: und dann, dass man mit einem gebunden wird, nicht die Entscheidung betrifft unbedingt.

00:24:08: Dass man da so ein bisschen zurücktritt und sagt okay... Ich wollte einen Elzenz machen, aber solange man noch gebraucht wird.

00:24:18: Und das war für mich wichtig, dass ich noch drei Jahre dabei bin und nicht nur da passiv.

00:24:23: Dann fahre ich mal und mache Vertrieb und dann kommen wir wieder rein.

00:24:27: Aber es ist schon eine Ungewöhnung auch.

00:24:29: Er

00:24:30: zieht so ein bisschen anderer Stallgeruch auch ein?

00:24:32: Das

00:24:32: ist aber gut, Ernst!

00:24:33: Ja.

00:24:34: Und natürlich ... ich kann natürlich ein Stück weit betriebsblind, weil ich das ja jetzt auch in drei oder vier Jahren gemacht habe Und es hat ja funktioniert.

00:24:42: Irgendwie war's auch erfolgreich, wie ich das gemacht habe und da wird der Käufer natürlich jetzt auch nicht sagen... Jetzt krempeln wir alles auf links und erfinden das Rad neu.

00:24:53: Und er will natürlich auch die schnellen Schrauben hier und da mal was Korrigieren, die Prozesse optimieren.

00:24:58: Achtzig Prozent laufen, ja gut!

00:25:00: Und dann kann man auf dreieinachtigfünfundachzig Prozent erwöhnen können.

00:25:03: Hundert geht nicht.

00:25:05: Aber und da ist man auch noch, da sind Musik noch drin Das war die Optimierungsprozesse einfach.

00:25:12: Und das traue ich dem zu, weil aus der Unternehmensverratung natürlich eine Hauptaufgabe war, die Prozesse zu optimieren.

00:25:20: wo sind Schwachstellen?

00:25:21: Wo läuft es nicht gut?

00:25:24: Also von daher bin ich da sehr zufrieden und auch hoch pro-motiviert und das nimmt einem ein Stück weit den Schmerz wenn man Schmerzerepunkt leben kann.

00:25:33: Aber das Unternehmen war für mich nie mein Baby.

00:25:36: Es war unternehmend, gewinneziehungsabsichtung und Gewinnmaxenwirrung.

00:25:41: Ab unter den sozialen Gesichtspunkten die Mitarbeiter habe ich eine Verantwortung für sie.

00:25:46: Und das ist geregelt.

00:25:48: Die Mitarbeiter kommen natürlich hier und da mal und sagen Mensch, Herr Neumann,

00:25:52: meint er ernst der neue?

00:25:54: Will das jetzt auch hier ändern?

00:25:55: Dann sage ich... Geh wir ihm doch heute die Chance!

00:26:01: Ich bin immer noch da, weil mit Determinieren auch.

00:26:05: Und was sind so die Themen wo Sie das Gefühl haben?

00:26:08: Da können Sie Ihn nochmals mit auf den Weg geben als Mentor?

00:26:13: Die Erfahrung, ich will Kunden umgehen wie ich.

00:26:19: Aber vieles macht er auch gut.

00:26:21: In manchen Dingen macht er es anders und wo ich's besser mache... Das ist auch wieder gut für mich dann.

00:26:25: Ich

00:26:26: weiß auch nicht alles, aber im Grundsatz wird tauschen und es sieht sehr gut aus.

00:26:30: Die Synergien sind da.

00:26:31: Lernsteine stärken, ich habe meine Stärken.

00:26:33: Ich lerne von Ihnen.

00:26:34: Der lernt nur von mir.

00:26:37: Was wieder sehr deutlich zeigt, dass am Ende des Tages für den Erfolg einer Transaktion letztlich das Vertrauensverhältnis zwischen Käufer an Verkäufer absolut maßgeblich ist?

00:26:49: Absolut!

00:26:50: Also man muss beidseiten... Die Zeit geben, auch die Fehler zu machen dann umzusehen.

00:27:00: Das geht ja doch nicht so, das ging mir genauso als ich übernommen hatte von meinem Vater.

00:27:04: Da habe ich dann erstmal Besprechungsrunden eingeführt und hab dann auch zu dem anderen Meister gesagt, dass Daniels ganz anders war.

00:27:11: Und dann hat mein Vater nichts gesagt, was ging geschieht?

00:27:14: Dann sagt er, so kannst du das nicht machen!

00:27:20: Der andere Meister macht das seit zwanzig Jahren so... und hat dann jetzt eine Erfahrung.

00:27:24: Und wir können sich gleich alles mit dem Computer einleben, was dann etwas Besonderes war, weil der noch in den Jahren war.

00:27:30: Und so lass ich ihn auch da.

00:27:32: Dann habe ich danach einen ganzen Menschen ... Hat er ne neue Idee oder was ausgearbeitet?

00:27:37: Er erklärte mir das erst.

00:27:39: Und dann geht er gleich nach vorne und erklärt es Herrn Paul und Frau Lorenz dann.

00:27:43: Man sagt die müssen ihre Arbeit machen ist nicht schön!

00:27:48: Das ist gleich erzählt.

00:27:49: Aber das ist lieber, dass ein oder andere Woche zusammennetzen und dann sitzen wir in der Teambesprechung und besprechen erst dann.

00:27:56: Und da hat jeder noch mal Zeit nachzudenken ...

00:28:01: Was haben Sie denn urmittelbar nach dem Notar-Tanmin gemacht?

00:28:04: Ins Büro gefahren, weil er gearbeitet hat!

00:28:06: Nicht

00:28:06: wirklich?!

00:28:07: Ja... Also ich habe weiterhin viel Spaß auch.

00:28:11: Natürlich ist das Monetäre natürlich das Kapital.

00:28:14: jetzt was ich habe Das liege ich ja auch an.

00:28:20: Die passiven Einkünfte sind verbessert jetzt, und deswegen arbeite ich trotzdem weiter auch.

00:28:26: Vorher habe ich dann von neun bis ... ... bis zwanzig Uhr am ... ... zwanzieh dreißig gearbeitet.

00:28:32: Meine Frau hat immer gesagt, wir reschumen nur um neun zu Hause bis spielter ist es abends.

00:28:36: Das halte ich erst auch ein vor, hab noch länger gearbeitet aber das hat daran letztlich nichts gelernt.

00:28:41: Ich war weiterhin um neunein da und abends ist mittlerweile eine Challenge wer länger da ist?

00:28:46: Und da wir aus der Unternehmensberatung kommen, war auf bis zu dreiundzwanzig Uhr arbeiten.

00:28:50: Das geht als Letzt deshalb.

00:28:53: Das ist so pari, das ist der Moment.

00:28:57: Aber ich bin hoch motiviert und habe alles dran.

00:28:59: Ich möchte den Auftrag haben und auch gestern waren siebzehn bei einem Kunden.

00:29:07: Wir haben abends beim Sport gewesen.

00:29:10: Da hab' ich noch schnell das alle gut fertig gemacht um halb sieben auch raus geschickt.

00:29:15: Jede andere würde vielleicht sagen, jetzt ist aber immer noch vierzehn Stunden die Woche.

00:29:20: Aber ich komme immer noch auf fünfzehnt Stunden.

00:29:23: Jetzt länger im Urlaub fahren wird mir auch langeweilig.

00:29:26: Was ich vielleicht mal plane, ist was ich mal den Freitag mal feinliere oder mal den Montag noch dazu.

00:29:32: Aber das erst in den nächsten Jahren nicht halt sofort.

00:29:36: Das war ja von Anfang an ein erklärtes Ziel.

00:29:38: Sie wollten auf keinen Fall danach... aufhören zu arbeiten, sondern tatsächlich auch einige Jahre weiterarbeiten.

00:29:46: Das ist mein Mindset, meine Grundeinstellung.

00:29:50: So bin ich groß geworden in einer Unternehmerfamilie und das ist ... Arbeiten!

00:29:56: Und Sie sagen wirklich am Abend, dass es Notartermins.

00:29:59: ihre Frau war ja sogar mit dabei beim notarterminen?

00:30:01: Sind sie wieder ins Büro gefahren?

00:30:04: Ja.

00:30:04: Okay... Ich

00:30:06: hatte mir da auch noch nicht fertig, das musste er fertig kriegen.

00:30:09: Das war ja auch noch ein

00:30:11: bisschen zu feiern.

00:30:12: Ja, ich bin so danach doch zu sportlich.

00:30:18: Ich habe meine Tals aufläufe und habe einen klaren Fokus, einen klare Ziel auf.

00:30:23: Und das ist weiterarbeiten und einfach den Käufer... dass das Unternehmen weiter erfolgreich

00:30:30: ist.

00:30:30: Dann ist es ja umso besser gewesen, als wir nochmal ein Closing den letzten Samen gemacht haben und die gelegen hatten, das noch mal zu feiern.

00:30:36: Ja

00:30:47: genau.

00:30:51: Man liquidieren mit Fumon-Sechze.

00:31:03: Aber nachdem das der Prozessor begann, auch mit Herr Ruppetzler und die Interessenten da an kamen, dass er mir fast täglich dazu bespielen hatte, war ich sehr positiv.

00:31:18: Die Kinder wollten es nicht übernehmen.

00:31:20: Ich habe den Kindern gesagt, ihr müsst dich nie gefallen!

00:31:28: Ja.

00:31:31: Das hat er mal vorhin schon gesagt?

00:31:32: Nein, ich habe

00:31:34: nicht gesagt, dass ihr ihn nicht wollt.

00:31:35: Dabei können wir nochmal das Fettchilf nehmen.

00:31:41: Von Mandantenseite her, ja.

00:31:43: Ja.

00:31:43: Aber das Thema ... Wie fühlt sich das so an wenn die Kinder das nicht holen?

00:31:52: Das ist doch

00:31:54: der eine oder die

00:31:59: andere mal besser nicht.

00:32:09: Ja, okay.

00:32:18: Wie war es bei Ihnen als ... Sie realisiert haben, Ihre Kinder werden die Nachfolge nicht antreten.

00:32:26: Wie haben sie das empfunden?

00:32:27: Erzählen Sie mal wie es abgelaufen ist.

00:32:30: Ich hatte damit keine Probleme.

00:32:32: Als ich das von meinem Vater begonnen habe war die monetären Ziele halt Geld verdienen und ein großes Auto fahren und dann Erfolg zu haben.

00:32:41: Das war bei mir damals der Fall.

00:32:44: Und bei den Kindern im Nachhinein ... Wenn ich früher, wenn mein Vater mehr von anderen Themen erzählt hat über so eine Aktienpakete dann bin ich vielleicht im West-Wendbank geworden.

00:32:54: Aber ich wäre nie ins Handwerk gegangen und hätte

00:32:56: mich

00:32:56: nicht schwurzig machen.

00:32:59: Und da habe ich dann dem Nachkern auch gesagt, warum hab ich es eigentlich gemacht?

00:33:04: Das waren meine Ziele, das ist alles klar.

00:33:06: Ich habe lange gebraucht bis ich in dieser Rolle ein Handwerk wohlgefühlt habe.

00:33:12: Und das habe ich meinen Kindern immer gesagt bitte mach das wofür ihr brennt!

00:33:17: Ihr müsst nicht mir gefallen, ihr müsst nicht die Tradition von Opa jetzt fortführen.

00:33:22: In die nächste Generation auch.

00:33:23: und das habe ich den Kindern feigestellt.

00:33:26: Was wäre denn Ihr Plan B gewesen?

00:33:32: Als Sie noch nicht gemerkt haben wie viel Kaufinteressenten da kommen

00:33:34: usw.,

00:33:35: wenn es mit dem Verkauf nicht geklappt hätte.

00:33:38: Dann

00:33:39: hätte ich weitergemacht.

00:33:40: Und dann hätte ich das einfach fortgeführt und die Gewinne mitgenommen über die nächsten fünf Jahre.

00:33:47: Dann hätte vielleicht noch einen anderen Meister eingestellt, der dann die Hauptverantwortung übernommen hätte.

00:33:57: Aber die Position statt dieser Führer oder der Mitarbeiter nicht ... Wir haben jetzt einen neuen Mitarbeiter gefunden, der war Herrn Paul eher unterstützt in der Bauleitung.

00:34:08: Aber für die Unternehmensführung als Geschäftsführer und Betriebsleiter und Progurist hatte ich keinen ... Aber hätte ich dann nicht danach umorientiert, wenn ein Verkauf jetzt nicht realisiert worden wäre?

00:34:22: Das ist so der übliche Gedanke.

00:34:25: Wenn es mir verkauft hat, dann arbeite ich halt drei vier Jahre weiter und dann habe ich im Grunde genommen den Kaufpreis dann weiter verdient.

00:34:34: Der Punkt ist aber da steht immer noch ein Unternehmen was beträchtlich im Wert hat, und man steht eigentlich wieder vor der Entscheidung zu verkaufen.

00:34:44: Ja gut, wenn ich drei Jahre weiter arbeitete dann habe ich den Verkaufserlös halt wieder rausgehalten über den Gewinn.

00:34:52: aber für mich ist es wichtig dass ich die Verantwortung langsam abgebe weil ich das noch gemerkt habe, dass wir das auch noch im Laufenden zu dem Alter doch lasse ein bisschen.

00:35:02: Ich sage jetzt will er nicht in hohem Fahrwasser sein Da wird die Verantwortung abgehen.

00:35:09: Kann ich sie gar nicht sehen in einem ruhigen Fall?

00:35:11: Was ist das, um mich zu kennenlernen

00:35:12: da?

00:35:13: Mit neuen Ideen auch und so.

00:35:14: Das ist ja jetzt auch wie der Verkaufs erlösst auch.

00:35:16: Der hat ja auch investiert wieder auf, in Immobilien wieder dann auch also in Eldorabis für Handwerker.

00:35:23: Und grobe mich jetzt nicht darauf aus und sagt, jetzt kaufe ich mir ein ordentliches Auto oder einen Flugzeug oder solche Dinge.

00:35:31: Das brauche ich nicht.

00:35:33: Man merkt auch, dass ich merke es, was wir zunehmend im Alter werde Preisbewusster, nicht der Geiziger.

00:35:41: Aber ich gucke, tut mir das gut wie auf dem Freundeskreis.

00:35:45: Ich gebe mich nur mit den Menschen, die mir gut tun und mich jetzt runterziehen.

00:35:49: Und ein positiver Mindset, die performisiere ich aber auch nicht, weil er mich da herunterzieht und von der Heiße sei.

00:35:57: Wir haben das Geld genommen, geparkt, angelegt ... Weit?

00:36:00: ... und Fokus weiter Vollwerksartikel.

00:36:04: Super!

00:36:04: Das ist denn so an... Ein persönliches, vielleicht auch emotionales oder berührendes.

00:36:10: und so im Nachgang zum Verkauf passiert beispielsweise zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern.

00:36:16: Oder Ihnen und dem Käufer?

00:36:20: Oder Ihnen oder Ihrer Frau?

00:36:24: Also eine nette Anaktote war bei den Interessenten die kam der Käufe.

00:36:29: jetzt Am ersten Termin kam er mit Chino und Ponova, Hemd-und Ponovogelschlange.

00:36:36: Und ich habe immer an zur Krawatte an.

00:36:38: Also handwerkstypisch halt.

00:36:41: Und ja beim zweiten Termin, also dann kam er auch an zur krawatte Obenstachwandschelte, also richtig schick gezleidet auch.

00:36:50: Da sage ich nicht schlecht, finde ich war nicht gut da.

00:36:53: Im Nachkern, als er dann immer in dem Netz ist oder war begann ... Das kann man in dem gleichen Aufführte auch.

00:37:01: Und ich habe ihn immer zu den Grundterminen mitgenommen, und da war das ein bisschen der Oberkildern... Jetzt kommen die Heusrecken und wollen die Immobilien kaufen, entmieten und umbauen.

00:37:15: Und da hat er gesagt, nee, da steht er sich jetzt zurück und dann kommt der jetzt immer mit Arbeitsklamotten.

00:37:19: Das renne ich mal hoch an.

00:37:21: Dass er da vielleicht die Akzeptanz der Mitarbeiter hat auch, auch der Gründen auch, dass er sich dann da zurücknimmt und sagt okay, meine Zeit wird kommen.

00:37:32: Und das ist für mich authentisch mit von meinem Vater bis zu übernommen auf.

00:37:37: Und es war einfach eine süße Geschichte als er beim zweiten Mal kam und sagte wow!

00:37:41: Schlecht.

00:37:43: Und das zieht auch durch den ganzen Verkaufsprozess dann bis zum Rotaten wieder auf durch und wir haben auch noch so ein bisschen ... Bei den Mitarbeitern, die haben natürlich alle gratuliert war natürlich auch skeptisch.

00:37:56: am Anfang sind sie vielleicht immer noch so'n bisschen ganz normal ja aber ich versuche denen auch die Sorge zu nehmen auch und habe ein gutes Verhältnis mit den Mitarbetern zu allen Mitarbeten umdistanziert ist Aber dann für sorgliches So mit Sechzig hat man auch dann das Alter, wo wir da noch ernst genommen werden können.

00:38:18: Bei meiner Frau fand es auch gut, dass ich das Atmen gehe und hatte über die Sorge, dass sich um siebzehn Uhr zu Hause bin.

00:38:26: Dann sage ich, wo bleibst du?

00:38:28: Aber die Sorgen, der Sie nicht wirklich gehabt, war ich weiterhin um acht daheim gekommen.

00:38:34: Was sagen die Kinder dazu, die sie verkauft haben?

00:38:36: Ich

00:38:36: fand das gut.

00:38:38: Ich weiß nicht, ob Sie die Sorge auch bohren, dass sie nicht doch einmal in die Pflicht werden könnten.

00:38:47: Die gehen auf ihren eigenen Weg.

00:38:49: Das finde ich ja gut.

00:38:50: Wir sollen ihr Ding machen, wo für Sie brennen und wie gesagt nicht nach meinem Bus so mir gefallen.

00:38:57: Wenn Sie den gesamten Weg dieses Verkaufsprozesses von der Entscheidung... Jetzt muss ich mich mal um den Verkaufen eines Unternehmens kümmern.

00:39:07: bis jetzt in einem Satz zusammenfassen würden.

00:39:09: Wie würden Sie das formulieren wollen?

00:39:13: Ich würde den Prozess rechtzeitig angehen und nicht, wenn es zu spät

00:39:16: ist.

00:39:17: Das ideale Alter wird der Fünfzig- bis Sechzig ... Wenn ich mit Fünfzechs oder siebzig anfange, dann funktioniert das nicht mehr.

00:39:26: Man wird das unternehmen los!

00:39:29: Man bekommt keine Lösung mehr dann.

00:39:31: Weil der Wert ist einfach dass ich vor drei Jahre dabei bin der Käufer langsam eingebunden wird, dann die Kunden langsam übernimmt und an eine Hand geführt wird.

00:39:44: Wenn Sie jetzt einem anderen Unternehmer, der darüber nachdenkt sein Unternehmen zu verkaufen mich als MNA-Berater empfehlen würden mit welcher Begründung würden sie das empfehle?

00:39:57: Wenn es um einen reibungslosen Verkauf geht mit dem bestmöglichen Ergebnis ohne Schwierigkeiten In der Transaktion, also in der Abwicklung würde ich ja mal einen Experten dazu ziehen.

00:40:10: Wunderbar!

00:40:11: Das ist eigentlich ein wunderbares Abschlusssatz, Herr Hahnemann.

00:40:14: Dann darf mich heute ganz recht herzlich für unser Gespräch bedanken und freue mich auf die nächste Folge von Chefstil frei.

00:40:23: Gerne.

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